Rocket 3f

In dieser Rubrik habe ich ja schon lange nichts mehr geschrieben. Mittlerweile ist ja eine neue Version von Blender draussen. Habe ich mir auch schon angeschaut, wird immer größer und leistungsfähiger, aber dafür auch sehr unübersichtlich wie ich finde.

Nun habe ich ein kleines Modeller-Tool gefunden. Bei Rocket 3f (das „f“ ist kein Schreibfehler) hat man ein genügsames Programm, das auch auf älteren Rechnern läuft. Fast alle Tools findet man sofort auf dem Bildschirm. Lediglich die Tools-Leiste am rechten Rand ändert sich, je nachdem ob man Vertex, Edge, Polygon oder Objekt bearbeiten möchte. Das sind die Objektpunkte, – kanten, -flächen und das gesamte Objekt.

Alle bekannten Modellertools stehen einem dabei zur Verfügung. Messer, Extrudieren, Falten, Spiegeln, alles was man möchte und braucht. Eine umfangreiche Materialbibliothek steht auch bereit. Eine Physik-Engine oder eine Partikelwelt fehlen. Dafür kann man aber seine Modelle in den verschiedenen Dateiformaten exportieren, darunter auch als „.obj„.

Das Programm ist intuitiv und schnell erlernbar (wenn man vorher schon mal mit Blender oder Cinema 4D gearbeitet hat). Das Tool gibt es als kostenlose Version, bringt aber in der Free-Version schon alles mit. Man kann halt die Arbeitsoberfläche und die Tastaturkürzel seinen Wünschen nicht anpassen.

In meinem ersten Beispiel habe ich in der Draufsicht mit einem Spline, also einem Pfad, ein Rotationsobjekt – eine Flasche – erstellt.

Kleiner Modeller – Rocket 3f: